Stories über, von und mit Teddies und Bären -




Leseprobe:



Wie der Bär zu seinen Menschen kam

1. Kapitel

Das erste, was Gregory sah, waren zwei schwarze Augen, die ihn kritisch betrachteten. Dann piekte ihn eine Nadel wieder und wieder. Das tat weh. Warum piekte man ihn? Er verstand nicht, was man mit ihm machte.     Er konnte es nicht wissen, aber das war seine Geburt. Teddybären kommen in einer Werkstatt zur Welt. Sie werden dort zu- und ausgeschnitten, zusammengenäht, ausgestopft, mit Augen und Ohren versehen und besondere Bären werden mit Kleidung ausstaffiert.     Gregory gehörte zu den besonderen Bären. Nachdem er fertig zusammengenäht, schön ausgestopft und mit einer hübschen Nase bestickt war, bekam er seine Kleidung. Es wurden ihm eine dunkelgrüne Cordhose, ein hellblaues Jeanshemd sowie eine Glencheckweste angezogen. Als Krönung sozusagen wurde ihm noch eine weinrote Satinschleife umgebunden. Aber als ob dies nicht schon genug war, band man ihm noch eine seriöse Fliege unter dem Hemdkragen um. Nun sah er sehr elegant aus. Seine braunen Augen sahen lieb aus seinem Wuschelfell hervor.     Noch einige Bürstenstriche durch das Wuschelfell, die Weste geradegezogen und ab in eine dunkle Kiste. Gregory war sehr verwirrt. Was geschah mit ihm? Aber da bemerkte er, dass er nicht alleine war.     „Hallo! Ist da jemand?“ „Ja!“ „Ja!“ „Ja“ „Ja!“ „Hier!“ „Hier!“     Alle riefen durcheinander. Sie bemerkten, dass sie alle Teddybären waren. Sie erzählten sich gegenseitig, was sie anhatten. Jeder Bär hatte noch viele Geschwister. Nur Gregory war der einzige Teddybär seiner Art.     „Was geschieht mit uns?" fragte einer der Bären. Niemand wusste eine Antwort. Da merkten sie, dass die Kiste bewegt wurde. „Wohin geht die Reise?" fragte Gregory. Auch darauf wusste keiner die Antwort.    

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